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Man kann sich seine Familie nicht raussuchen! – Oder?!

Ich habe mich schon vor einem halben Jahr dazu entschieden einen Blog zu schreiben, jedoch war das Thema ein bisschen doof. Aber egal, neues Jahr neuer Blog

Ich werde euch ein bisschen was über mich und mein Leben erzählen und euch auch ein bisschen an meinen Träumeleien und Wünschen teilhaben

Ich bin mittlerweile 27 Jahre alt und hat es wie ganz viele andere nicht immer leicht im leben und werde es auch in der ein oder anderen Lebenssituation in Zukunft auch nicht immer leicht haben, aber damit komm ich klar 

 

Zunächst mal ein bisschen was zu meinem Anfang:

 

Im Dezember 1986 kam ich als kleiner Wonneprobben zur Welt und lebte mit meiner Mama und meinem damals noch Papa genannten Erzeuger in einem kleinen Haus in der selben Straße wie meine Großeltern mütterlicherseits in einem kleinen rund 2000 Seelen-Ort. Meine Mama hatte meinen Erzeuger damals, wie ich später erfahren habe, nur geheiratet, weil meine Uroma nicht wollte, dass ich ein uneheliches Kind werde. Die Ehe hielt vielleicht max. bis ich drei Jahre alt war. Dann startete auch schon der Rechtsstreit mit Sorgerecht, Unterhalt und überhaupt Ansprüche auf irgendwas.

 

So zogen meine Mama und ich zu meiner Oma, die gerade die Straße rauf wohnte. Da meine Mama nun alleinerziehend war und gerade angefangen hatte uns ein eigenes Haus zu bauen musste sie wieder arbeiten gehen (das hat sie aber schon während der Ehe bereits wieder gemacht) So wuchs ich also bei meiner Oma auf.

 

Irgendwann, ich war vielleicht dreieinhalb Jahre alt saßen meine Mama, eine Arbeitskollegin von ihr sowie zwei Freunde der Arbeitskollegin und natürlich ich bei meiner Oma in der Küche und haben uns unterhalten. Im Laufe der Unterhaltung dreh ich mich dann zu der Arbeitskollegin um und frage: „Du Frederike, du hast soooooooo viele Freunde und meine Mama ist gaaaaaaaaaanz alleine… Kannst du ihr da nicht einen abgeben?“ Und dann sagt die Frederike echt: „Ja, such dir einen raus!“ Tja, da hab ich nicht lange gefackelt und was soll ich sagen?! Meine Mama und der Mann, den ich mir herausgesucht habe sind jetzt schon einige Jahre verheiratet, wie es dazu kam erfahrt ihr aber erst in einem späteren Eintrag. So viel zu: Man kann sich seine Familie nicht raussuchen… Es trifft dann doch nicht immer zu, manchmal klappt es dann doch 

 

Wie es weitergeht erfahrt ihr im nächsten Eintrag

 

Liebe Grüße

 

Natz

 

17.4.14 08:55, kommentieren

Die Kindergartenzeit ...

In meinem letzten Eintrag hab ich euch meine ersten 3 ½ Jahre kurz zusammengefasst jetzt sehen wir mal wie weit wir heute kommen

 

Nach dem ich mir von Frederike also einen Freund für meine Mama aussuchen durfte, bestand ich natürlich darauf, dass wir auch so oft wie nur irgendwie möglich auch zu ihm fahren und ihn besuchen. Wenn er also nicht zu uns kam um uns zu besuchen, so sind wir dann eben am Wochenende die 40 km zu ihm gefahren. Später hab ich meine Mama mal gefragt ob sie damals schon irgendwie was für ihn empfunden hatte und sie sagte mir dann, dass sie ihn damals zwar nett fand aber nie gedacht hätte was sich daraus so alles entwickeln würde. Sprich irgendwann waren sie dann ein Paar und er für mich dann schon eine Art Ersatzpapa.

 

Mein Ersatzpapa hat zu der Zeit noch BWL studiert doch durch den Hausbau, musste irgendwie auch mehr Geld rein als das was meine Mama als ungelernte Bankkauffrau verdiente. Also hat der Ersatzpapa kurz vor seiner Diplomprüfung sein Studium abgebrochen und angefangen LKW zu fahren. Das war mit Ende 20 sprich in dem Alter in dem ich heute bin…

 

Seit der Trennung meiner Mama und meines Erzeugers (ja ich werde an diesem Ausdruck weiter festhalten, im Laufe der Erzählung wird es vielleicht dem ein oder anderen ersichtlich warum) war ich jedes zweite Wochenende bei meinem Erzeuger und seiner neuen Lebensgefährtin Sybille zusammen mit meiner Schwester Ines aus erster Ehe meines Erzeugers. Er ist sehr oft umgezogen, aber ich weiß, dass er mittlerweile in meinem Nachbarort wohnt jedoch habe ich die letzten 12 Jahre keinen Kontakt mehr zu ihm und das war mein Wunsch. Ab auch hierzu später mehr.

 

Ich war nun ein Kind und ging somit auch in den Kindergarten. Dort habe ich dann meine erste beste Freundin Nicole und meine Sandkastenliebe Manuel (wir haben damals sogar geknutscht!!!) kennengelernt. Nicole sehen uns heute noch ab und zu aber durch die Zeit und die unterschiedlichen Interessen werden aus besten Freunden einfache Freunde, aber das ist auch okay… Durch eine Art Verlassensängste vermutlich bedingt durch eine vollzeit-arbeitende Mama und der Tatsache bei den Großeltern aufzuwachsen war es morgens nicht immer leicht, wenn ich im Kindergarten abgegeben wurde. Ich hatte auch ab und an so schlimm geweint und wohl auch hyperventiliert bis ich mich vor Aufregung im Kindergarten übergeben habe. Das hat sich dann allerdings mit den Jahren irgendwann gelegt…

 

Im Laufe meiner Kindergartenzeit hat meine Mama dann auch mit Hilfe von Familie und Freunden das Haus fertig gebaut. Der obere Stock wurde als 3ZKB-Wohnung vermietet. Mama und Ersatzpapa sind dann in Erdgeschoss und Keller gezogen ich selbst hab ein Zimmer im Keller neben dem Hauptschlafzimmer bekommen. Jedoch hab ich nur wenn einer von beiden nicht arbeiten war dort geschlafen, ansonsten war ich wie gesagt bei den Großeltern, aber die haben ja direkt neben uns gewohnt.

Wenn ihr wissen wollt wie es weitergeht... Tja, dann müsst ihr auf meinen nächsten Eintrag warten

Liebe Grüße

Natz

22.4.14 09:47, kommentieren